Klavierunterricht in Marburg

 

Privater Klavierunterricht - Klavierunterricht mit Zukunft



Wer in Marburg, um Marburg oder um Marburg herum einen qualitativ hochwertigen, professionell angeleiteten Klavierunterricht in privater Atmosphäre genießen möchte, ist bei mir sowohl an der richtigen Adresse als auch in guten Händen und kann jederzeit gerne über das Kontaktformular eine Anfrage an mich stellen.

ils Mille Marburg Klavierlehrer Klavierunterricht Klavierpädagoge Klavier Marburg Privatunterricht Pianist Komponist Klavier Klassik Jazz Pop Rock Funk Klavierunterricht Klavierlehrer Klavierpädagoge Instrumentalunterricht InstrumentalpädagogeMeine Zielgruppe ist der ((musik)begeisterte) Mensch. Als Instrumentalpädagoge, Diplommusiker und ehemals bediensteter Musikschullehrer verfüge ich über profunde Kenntnisse und Erfahrungswerte, was den Unterricht mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen betrifft. Im Zuge meiner freiberuflichen Tätigkeit gehört der Bereich der Erwachsenenbildung heute ganz selbstverständlich zu meinem Kerngeschäft. 
  
Wann soll man mit dem Klavier spielen beginnen?

Am besten dann, wenn man es wirklich möchte, keine Frage. Ansonsten ist jedes Alter ein adäquates Startalter, sofern man beim Sitzen mit den Füßen einmal einen kontinuerlichen Bodenkontakt herzustellen vermag. Letzterer mag zwar nicht obligatorisch sein, ist aber meines pädagogischen Erachtens empfehlenswert.
 
Der Instrumentalunterricht - der Klavierunterricht - findet vorzugsweise in meiner Privatwohnung im Südviertel statt. In der Kernstadt von Marburg sind je nach terminlicher Situation auch Hausbesuche möglich.



Vorab: kostenlos schnuppern... 

 

Grundsätzlich geht der verbindlichen Anmeldung zum Instrumentalunterricht eine kostenfreie Schnupperstunde voraus, welche beiden Parteien Gelegenheit gibt, sich auszutesten, zwischenmenschlich und lehr-lern-klimatisch. Neugierige Neulinge wagen dabei einen kurzweiligen praktischen Einblick in das Pianistenhandwerk. Dies gilt auch für Erw... schon ganz große Kinder :)

Tastenliebhaber mit aktuell oder früher gemachter Erfahrung, Reaktivierungsambitionen nach zwischenzeitlich erfolgter Spielunterbrechung oder auch ganz Mutige mit hochgradig berufsmusikalischen Zielsetzungen sind freilich ebenso willkommen.

Optimalerweise stellt sich im Verlauf der Schnupperstunde erste pädagogische Gewissheit über Weg, Ziel und Methoden ein, was einen zukünftig möglichen, individuell Sinn stiftenden Lernprozess angeht. Zum guten Schluss rundet ein Orientierungsgespräch das Kennenlernen ab. Meine Empfehlung ab diesem Moment: all das, was sich infolge des Schnuppererlebnisses gut angefühlt hat, mit heim nehmen und noch einmal darüber schlafen, bevor man dann eine endgültige Entscheidung fällt - extrem Überzeugte ausgenommen ;)



Unterrichtsformen und Preise

 

Den Klavierunterricht erteile ich in Einheiten von 30 (üblich für neugierige Neulinge), 45 oder auch 60 Minuten, als Einzel- oder auch als Gruppenunterricht (Dual). Selten empfehlenswert, aber machbar, ist 14-tägiger Unterricht, den ich allerdings nur ganzstündig anbiete.

Preislich existieren neben einem Normaltarif ein Schüler- u. Studententarif sowie ein flexibler Familientarif. Beim Familientarif werden alle Familienmitglieder berücksichtigt, die sich für den Einzelunterricht angemeldet haben, Kinder und/oder Eltern.

Wer Näheres über das Preismodell erfahren möchte oder eine konkrete Tarifanfrage hat, kann sich jederzeit über das Kontaktformular mit mir in Verbindung setzen.

Mit der Stoppuhr wird nicht unterrichtet: im Bedarfsfall verbleibt das entscheidende Quäntchen Zeit, notwendig Gewordenes zu besprechen und offene Fragen zu klären; dies ist mir wichtig, es entschleunigt das Unterrichtsgeschehen, stellt mich selbst hinsichtlich meiner eigenen pädagogischen Ansprüche zufrieden und ist daher in meinem Zeitplan bewusst einkalkuliert.




Weshalb unterrichtet ein Instrumentalpädagoge meines Formats heutzutage privat und nicht etwa an einer Musikschule?


Eine Bemerkung vorab.

Schüler, Lernender zu sein, bedeutet, eine Rolle einzunehmen. Doch ist es nicht die Rolle, um die es geht, gleichwohl ich als Lehrender - das ist auch eine Rolle - mit eben dieser Rolle umgehe. Primär geht es um den Menschen, der diese Rolle ausfüllt. Ihn nehme ich als neugieriges Wesen, als einzigartige, begeisterungsfähige Persönlichkeit wahr, welcher vorbehaltlos eine individuell möglichst passgenaue, altersgerechte, kommunikativ angemessene und von nachhaltigem Wohlwollen geprägte Orientierungshilfe zu Teil werden soll. Diese Orientierungshilfe leiste ich gerne, passioniert und professionell.

Perspektivwechsel.

Im Verlauf des letzten Jahrzehnts haben sich arbeitsrechtliche wie auch unterrichtstechnische Konditionen an zahlreichen Musikschulen dramatisch verschlechtert. Insbesondere an kommunalen, städtischen Musikschulen ist dies in zunehmendem Maße der Fall. An mancher Institution herrscht mittlerweile ein regelrechter Rein-Raus-Betrieb, bei dem sich Schüler und Schülerinnen nicht selten real die Klinke in die Hand geben. Als Instrumentalpädagoge ist man indes oft nur noch honorarvertraglicher Gast im fremden Haus, um nicht zu sagen Mitarbeiter zweiter Klasse, der zur permanenten Bittstellerei verdammt ist, ganz gleich, ob es um organisatorische Belange oder um fachliche Mitsprache geht, von einer betrieblichen ganz zu schweigen.

Mit einem institutionellem Unterrichtswesen, in welchem Schüler und Schülerinnen im Akkord abgearbeitet werden und dabei als uniforme programmierbare Ware verstanden werden, erkläre ich mich aus pädagogischen wie auch aus Gewissensgründen nicht einverstanden. Aus meiner Sicht mündet eine solche Agenda im Extremfall in strukturelle Gewalt, bei der Bedürfnisse und Anliegen auf der Strecke bleiben; sozusagen in eine schwarze Pädagogik 2.0. Letztere stellt hinsichtlich meines didaktischen Wertekanon ein absolutes No-Go dar. Aus diesem Grund und ob der im voranstehenden Absatz ansatzweise veranschaulichten Gesamtentwicklung auf dem Musikschulunterrichtsmarkt bin ich heute vorzugsweise auf selbständiger Basis, d.h. als freischaffender Klavierpädagoge tätig.

Dass ich mich als Lehrender für den Privatunterricht entscheide, hat also in der Gesamtbetrachtung sowohl pädagogische, pädagogisch-psychologische als auch arbeitskonditionelle Gründe.

Für meine Kunden und Kundinnen bedeutet es immerhin, dass sie fernab jeglicher hierarchisch organisierter Unterrichts- bzw. Schulstrukturen, d.h. losgelöst von starren vorgefertigten Lehrplänen, unabhängig von einem weisungsgebundenen Lehrpersonal, abseits unsäglicher Konkurrenz- oder Wettbewerbsgebahren und, allem voran, ohne institutionsimmanentem Zeit- oder Leistungsdruck, dafür aber didaktisch entwicklungsgerecht und ihrem Wissens- und Fertigkeitenstand angemessen zu einem fairen Preis ein optimales Lehr-Lern-Umfeld erhalten, welches letzlich für beide Parteien, Lehrende wie Lernende, ideal und somit in höchstem Maße belohnend und erbaulich ist.